Wofür ich stehe
In einer Welt wachsender Komplexität wird Urteilskraft zur entscheidenden Ressource.
Unsere Zeit braucht vor allem bessere Bedingungen für Urteilskraft. Deshalb entwickle ich Systeme, Strukturen und Räume, in denen komplexe Entscheidungen wieder möglich werden.
Recht ist dabei mein Instrument, um Ordnung in komplexe Lagen zu bringen — eine Struktur, die Klarheit, Prioritäten und Handlungsfähigkeit schafft.
Systeme, Strukturen, Räume: verschiedene Formen einer Idee — Bedingungen für gute Entscheidungen zu schaffen.
Woraus das entsteht
Zeit ist der Raum, in dem Urteil entsteht. Erfolg heißt Tragfähigkeit — eine Ordnung, die auch unter Druck hält. Und Vorstellungskraft — Möglichkeiten sehen, bevor sie Wirklichkeit sind — gehört zu guter juristischer Gestaltung.
Daran richtet sich das Übrige aus — von der Mandatsannahme bis zum Honorar.
Die Arbeitsweise
Für alle, die in ganzen Vorhaben denken — fair, engagiert und auf Qualität bedacht.
Fachgebiete wie Regulatorik, Governance und M&A sind meine Grundlage. Der Hebel ist die Methode: das ganze Vorhaben im Blick behalten, Expertise gezielt dort einsetzen, wo sie wirklich trägt, und offen sagen, wer was am besten kann. Ich arbeite nach einem klaren, hochwertigen Verfahren, mit einem eingespielten Partner-Netzwerk und mit KI, wo sie zuverlässig unterstützt. Wer selbst so denkt und arbeitet, erkennt sich hier wieder — und findet die passenden Partner dafür.
Die Ebene, auf der ich arbeite
Law in daily life.
Die Rechtswissenschaft kennt zwei Ebenen: law in the books — was in Gesetz, Vertrag und Urteil steht — und law in action — wie Recht tatsächlich angewandt wird. Ich arbeite auf einer dritten: law in daily life — Recht als selbstverständlicher Teil guter täglicher Unternehmensführung, dort, wo Entscheidungen fallen, lange bevor ein Konflikt entsteht.
Das ist mehr als Compliance („Erfüllen wir die Anforderungen?") und mehr als Legal Operations („Wie organisieren wir die Rechtsfunktion?"). Die Frage lautet: Wie muss ein Unternehmen jeden Tag arbeiten, damit gutes Recht, gute Entscheidungen und gutes Unternehmertum zusammenfallen?
Mein Leistungsversprechen ist deshalb ein anderes: Ich verändere die Art, wie Sie an Probleme herangehen. Sie werden so urteilsfähig, dass Sie komplexe Situationen künftig selbst strukturieren und lösen — und ich begleite dort, wo zusätzliche rechtliche oder interdisziplinäre Expertise nötig ist. Der schönste Rückblick eines Mandanten wäre für mich: „Da habe ich gelernt, Probleme selbst zu lösen."
Der Maßstab dahinter ist einfach: Menschen gehen klarer, freier und tragfähiger, als sie gekommen sind.
Substanz vor Form. Die nächste Prüfung kommt von außen — von Investor, Käufer, Auditor. Ihre Struktur hält ihr stand.
Erkennen Sie Ihren Tag?
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General Counsel
Sie haben die DORA-Klausel abgezeichnet, weil der Deal nicht warten konnte. Ob Ihr Haus die Anforderungen wirklich hält, weiß bis heute niemand belastbar — verantworten sollen Sie es trotzdem.
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Investor · Board
Der Bewertungsabschlag im Term Sheet heißt „regulatorisches Risiko". Ob er zwei Millionen kostet oder zwanzig, kann Ihnen am Tisch niemand belastbar sagen — beziffert wird er trotzdem.
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Gründer · Scale-up
Der Lead-Investor fragt nach dem AI-Act-Status. Sie haben eine Folie. Sie wissen, dass die Folie die zweite Frage nicht überlebt.
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KMU · Schweiz
Ihre EU-Bank schickt einen DORA-Pflichtenkatalog. Und Sie sitzen in der Schweiz. Wer sagt Ihnen, was davon für Sie überhaupt gilt?
Wenn eine dieser Zeilen Ihr Tag ist, kennen Sie schon den Grund für ein Gespräch. Erstgespräch →
Die Frage, die im Audit zählt
Eine Prüferfrage. Zwei Antworten. Und der Unterschied, der zählt.
Was der Prüfer hören will →
Was oft zu hören ist
„Das liegt bei der IT-Sicherheit."
Der Prüfer hört: Die Leitung hat den Rahmen nie förmlich verantwortet. DORA verlangt genau das Gegenteil — die Verantwortung liegt beim Leitungsorgan.
Was standhält
„Vom Leitungsorgan am 12. März beschlossen, jährlicher Review terminiert, Protokoll im Datenraum."
Datiert, nachvollziehbar, prüfbar — die Frage ist beantwortet, bevor sie zur Lücke wird.
Ein datierter Leitungsbeschluss, ein terminierter Review-Zyklus, ein auffindbares Protokoll. Drei Schritte — und aus einer offenen Flanke wird ein Beleg. Genau solche Fragen gehe ich mit Ihnen durch, bevor sie jemand von außen stellt.
Sie haben eine Prüferfrage durchgespielt
Die meisten Entscheider schauen als Nächstes, welches Format zu ihrer Lage passt. Die fünf Formate ansehen →
Selbst weiterdenken
Wie würde man das lösen — und welche Fragen wirft es auf?
Am Anfang steht meist ein Verdacht: Das Problem, das nicht weitergeht, hat seinen Ursprung irgendwo im Regulatorischen. Bevor darüber gesprochen wird, wen man damit beauftragt, steht eine andere Frage — wie ließe sich das eigentlich lösen, und was wirft die Lösung ihrerseits auf?
Und dahinter die eigentliche: Wie gestaltet man eine Lösung so, dass sie das Problem nachhaltig löst und in der Organisation wirklich ankommt?
Den ersten Schritt gehen Sie hier selbst. Die Self-Checks und Leitfäden führen Sie durch genau diese Fragen — zu einem belastbaren Bild Ihrer Lage, in Ihrem Tempo.
Steuerungswerkzeuge
Aus der Methode werden Werkzeuge.
Self-Checks, Probe-Audits, Roadmaps, Cockpits — interaktive Instrumente, mit denen Unternehmen ihre regulatorischen Themen sichtbar machen, priorisieren und selbst steuern. Datenschutz, DORA, AI Act oder ein Wegzug sind dabei die Anwendungsfälle; die Methode dahinter bleibt dieselbe.
Leistungen
Fünf Formate – ein zeitlicher Rahmen
Die Formate bilden eine Abfolge: von der ersten Einordnung über strukturelle Entscheidungsfähigkeit bis zur wertrelevanten Vorbereitung auf Investoren, Exits und Wachstum. Sie werden nach Bedarf zusammengestellt.
I · Investment Readiness
Damit Investoren keine Fragen stellen, die Sie nicht beantworten können
Ich kläre die regulatorischen und strukturellen Fragen, die Investoren tatsächlich prüfen – damit Entscheidungen schneller fallen und nicht an Unsicherheit scheitern.
Vorher
Der Investor prüft, was intern nie geprüft wurde — und die erste unbeantwortbare Frage kostet Sie den Verhandlungshebel.
Nachher
Klares Bild Ihrer regulatorischen Reife, priorisierte Handlungsfelder, Governance, die Investorenfragen standhält.
Scale-ups · Gründer · C-Level
Situation erkennen →II · Exit Readiness Sprint
Bevor der Käufer findet, was Sie übersehen haben
Ich identifiziere und löse die Themen, die Transaktionen verzögern oder gefährden – fokussiert auf Bewertung, Deal-Struktur und Verhandlungsmacht.
Vorher
Der Käufer findet im Datenraum, was intern nie jemand aufgeschrieben hat — und rechnet es in den Kaufpreis ein.
Nachher
Transaktionsfähige Struktur, konsistente Argumentation für Käufer, Klarheit über bewertungsrelevante Risiken.
Exit-Perspektive · PE-Portfolios · Transaktionen
Situation erkennen →III · Regulation in a Box
Drei Regulierungen, eine Architektur — statt drei Parallelprojekte
DORA, NIS2, AI Act – ich baue eine integrierte, prüfbare Struktur, statt jede Regulierung einzeln abzuarbeiten.
Vorher
DORA, NIS2 und AI Act laufen als drei getrennte Projekte — und keiner sieht, wo sie sich widersprechen.
Nachher
Integrierte Compliance-Architektur, klare Priorisierung, definierte Roadmap, Audit-Bereitschaft.
Tech-Unternehmen · SaaS · Regulierte Branchen
Situation erkennen →IV · Governance & Architecture
Governance, die unter Druck trägt — nicht nur dokumentiert wird
Ich baue Rollen, Eskalationswege und Kontrollmechanismen, die Wachstum, Audits und Exits tatsächlich tragen.
Vorher
Die Eskalationswege stehen im Handbuch. Ob sie unter Druck halten, weiß niemand — bis das Audit sie testet.
Nachher
Klare Rollen, funktionierende Eskalationswege, Governance, die gelebt wird – nicht nur dokumentiert.
Wachstumsunternehmen · Regulierte Organisationen
Situation erkennen →V · Impuls und Entscheidung
Für Situationen, die mehr brauchen als Strukturierung
Eine unabhängige Funktion, die sieht, was im System übersehen wird – und den Impuls gibt, der fehlt.
Vorher
Die Entscheidung hängt seit Wochen. Alle sehen dasselbe Bild — und keiner den blinden Fleck darin.
Nachher
Klare Sicht, neuer Impuls, wiederhergestellte Entscheidungsfähigkeit.
Sondersituationen · Entscheidungsphasen
Situation erkennen →Die Karten kreisen — klicken Sie eine an, um sie anzuhalten und zu vergrößern. Mit ✕ geht es zurück ins Karussell, und Sie können eine andere wählen.
Auch verfügbar — je nach Kontext
Sie kennen jetzt die fünf Formate
Noch unsicher, wo Sie stehen? Ein Self-Check ordnet Ihre Lage in drei Minuten ein — ohne Registrierung. Governance-Reife testen →
Worauf diese Praxis steht
NBK Legal ist als Kanzlei neu. Die Arbeit, auf der sie steht, nicht.
7 Jahre Board-Level-Legal
Xempus AG (Pension-Tech, EU-reguliert): drei Finanzierungsrunden, Series D 70 Mio. € mit Goldman Sachs Asset Management als Lead Investor.
ISO‑27001 jahrelang zertifiziert
ISMS, Compliance- und Whistleblower-System aufgebaut, Risikomanagement etabliert, Datenschutz von Grund auf neu professionalisiert.
10 Jahre Taylor Wessing
Corporate / M&A, Tech, Life Sciences (davon 6,5 Jahre Partnerin). Danach DaVita Kidney Care; Berufseinstieg bei Linklaters München und Walder Wyss Zürich.
„Mit Weitblick vermittelte sie einen Gesamtüberblick über wesentliche Chancen, Risiken und Optionen und wie diese zielführend behandelt werden konnten. In allen Situationen erfüllte sie ihre Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit."
Arbeitszeugnis, Xempus AG (2025)
Selbstverständnis
Wissen ist heute Commodity.Urteilskraft ist selten.
Vieles, wofür juristische Arbeit bezahlt wurde, war Form — Recherche, Standarddokument, Aufbereitung. Das war der Markt, wie er war. Die KI übernimmt genau diesen Teil; was bleibt und zählt, ist das Urteil.
Deshalb nehme ich nur eine begrenzte Zahl von Mandaten gleichzeitig an: Mitdenken in der nötigen Tiefe ist eine Frage der Aufmerksamkeit, nicht der Methode — und Aufmerksamkeit lässt sich nicht beliebig vervielfältigen.
Noch unklar, wo Sie stehen? Eine ehrliche Frage genügt zum Anfang. Erstgespräch →
Eine Person, zwei Modalitäten
Dieselbe Architektur — vom Mandat bis zur Klausurwoche.
NBK Legal ist die anwaltliche Arbeit im laufenden Vollzug. Dieselbe Haltung — ganzheitlich, tragfähig, individuell — wirkt eine Ebene davor: in den Klausurwochen in Eckhütt Eins, gemeinsam mit Sabine Müller (Organisation) und Dr. Vanessa Prox-Vagedes (Medizin). Beide antworten auf dieselbe Beobachtung: In einer Welt, die in immer kleinere Spezialgebiete zerfällt, entsteht Wert dort, wo wieder Zusammenhang entsteht — Integration. Die Gedanken dahinter stehen in der Essay-Reihe Die lange Linie.
Nächster Schritt
Ordnen Sie Ihre Lage zuerst selbst ein – oder starten Sie direkt mit einem Erstgespräch.
Oder ordnen Sie sich zuerst selbst ein — ohne Registrierung, Ergebnis direkt am Bildschirm:
Der empfohlene nächste Schritt
30 Minuten Erstgespräch – Ihre Situation konkret einordnenUnverbindlich und vertraulich. Routing und Self-Checks oben sind optionale Wege zur Orientierung; die Self-Checks sind indikativ und ersetzen keine Rechtsberatung.
Wissensraum
Wenn Sie sich zuerst selbst ein Bild machen wollen
Self-Checks, Board-Dilemmata, Fallstudien, Essays, Krimis, Rundgänge — Werkzeuge, die Ihr eigenes Urteil schärfen. Hier finden Sie die Mittel, selbst zu urteilen. Der gesamte Bestand aus Swiss Room, Wissensraum und Think Tank unter einem Einstieg.
Wie alles zusammenhängt
Sechs Teile, ein System.
Eine durchgehende Antwort auf eine Frage: Wie bleibt der Mensch — und ein Unternehmen — mehr als seine Funktion?