Self-Check · Governance

Governance Self-Check (EU)

Belastbarkeit von Führung, Strukturen und Prozessen in kritischen Situationen

10–15 Min Selbstprüfung Governance

Was dieser Self-Check Ihnen zeigt

Wie entscheidungsfähig und strukturell belastbar Ihre Governance aufgestellt ist.

KontextAudits, regulatorischer Druck, Krisen, Due Diligence
Fragen11 (+ 1 Reflexion)
Gewichtung★★ = doppelt, ★ = einfach
Bearbeitungszeitca. 5–10 Min.

Zweck & Einleitung

Dieser Kurzcheck hilft Unternehmen einzuschätzen, wie belastbar ihre Governance und Entscheidungsfähigkeit unter Stress sind – sei es regulatorischer Druck (z. B. Audits, Behördenanfragen), operative Krisen (Incidents, Ausfälle) oder transaktionaler Druck (Due Diligence, Verhandlungen).

Viele Organisationen funktionieren im Alltag gut, brechen aber unter Zeitdruck, Unsicherheit oder externer Prüfung zusammen. Dieser Check zeigt früh, wo Strukturen bereits robust sind – und wo sie vor kritischen Situationen verstärkt werden sollten.

Wichtig

Kein Test, kein Scoring im rechtlichen Sinne, kein Benchmark. Ersetzt keine professionelle Governance-Analyse oder Beratung. ★★-Fragen werden doppelt gewichtet. Frage 12 (Reflexion) zählt nicht mit.

Antwortoptionen

Ja · 2

Vollständig und belastbar umgesetzt, dokumentiert, gelebt und erprobt

Teilweise · 1

Vorhanden, aber lückenhaft, personenabhängig oder ungetestet

Nein · 0

Nicht oder kaum vorhanden

n/a · –

Nicht anwendbar (wird bei der Berechnung ignoriert)

Fragebogen

Klicken Sie für jede Frage auf Ja, Teilweise, Nein oder n/a. Die Auswertung erfolgt automatisch nach der letzten Frage. ★★-Fragen werden doppelt gewichtet.

Fortschritt 0 / 12
0 % beantwortet
A. Klarheit & Dokumentation
01
Sind Entscheidungsrechte (wer entscheidet was, wann und warum) klar dokumentiert und allen relevanten Personen bekannt? ★★
02
Sind Rollen und Verantwortlichkeiten zwischen Management, Legal/Compliance, IT/Security und Business/Produkt klar abgegrenzt? ★★
B. Eskalation & Krisenformate
03
Gibt es definierte und bekannte Eskalationspfade für kritische Situationen (z. B. Incidents, Audits, behördliche Anfragen)? ★★
04
Existieren getestete Formate für Krisen-, Governance- oder Ad-hoc-Entscheidungsmeetings (z. B. Agenda, Teilnehmer, Protokoll)? ★★
C. Entscheidungslogik unter Druck
05
Können wichtige Management-Entscheidungen auch unter Zeitdruck oder Stress nachvollziehbar begründet und dokumentiert werden? ★★
06
Werden regulatorische oder risikorelevante Themen strukturiert priorisiert – statt ad hoc und reaktiv diskutiert? ★★
07
Ist dokumentiert, welche Entscheidungen bewusst akzeptierte Risiken enthalten (inkl. Begründung und Verantwortlicher)? ★★
D. Schnittstellen & Übersetzung
08
Gibt es eine zentrale Rolle oder einen etablierten Prozess für die Übersetzung zwischen Technik, Recht und Business?
E. Reflexion & Lernfähigkeit
09
Werden Annahmen und Entscheidungen regelmässig hinterfragt (z. B. durch Pre-Mortems, Lessons Learned oder simulierte Tests)? ★★
F. Externe Nachvollziehbarkeit
10
Können externe Stakeholder (Kunden, Investoren, Prüfer, Behörden) die Governance- und Entscheidungsstrukturen ohne große Nachfragen nachvollziehen? ★★
11
Würde eine Due Diligence oder ein regulatorisches Audit die Entscheidungswege als belastbar und transparent bewerten?
G. Reflexionsfrage (keine Punkte)
12
Wo sehen Sie aktuell den grössten Stresspunkt in der Governance? Klarheit der Rechte/Rollen · Eskalation/Krisenformate · Entscheidungslogik unter Druck · Schnittstellen · Externe Nachvollziehbarkeit · Unklar

Ihr Ergebnis

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