Eine räumliche Chronik der westlichen Selbsterosion, von Mossadeq bis zur Gegenwart.
Das, was 2016 als Bruch erschien, war keiner. Es war das Sichtbarwerden einer Bewegung, die 1953 in Teheran begonnen hatte und in den folgenden sieben Jahrzehnten nie ganz unterbrochen worden ist. Das kurze Aufleuchten von 1989 war eine Atempause, kein Endpunkt.
Diese Karte versammelt die Ereignisse, an denen die westliche Welt sich entweder zu sich selbst bekannt hat oder von sich abgewichen ist. Sie ist nicht erschöpfend. Sie ist eine Linie.